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Was hat die Rentenplanung mit dem Zahnarztbesuch zu tun?

Unter dem Titel "Wie hoch wird meine Rente" schreibt die FR von einer Studie, laut derer 2/3 der Bundesbürger die Höhe Ihrer Rentenansprüche nicht kennen.

Das bestätigt meine Erfahrung aus der Praxis.

Nun ist es so, dass bei den meisten Menschen die Rentenplanung weniger beliebt ist als der Besuch beim Zahnarzt. Nachvollziehbar. Instinktiv weiß jeder, dass es weh tut. Denn will man in der Rente ein "Loch" stopfen, tut es auch weh. Man hat schließlich weniger Geld verfügbar zum Ausgeben und muss den Konsum einschränken.

Da liegt es nahe, die "Behandlung" auf die lange Bank zu schieben. Aber ähnlich wie beim Zahnarzt verbessert Warten die Situation nicht. Im Gegenteil. Je länger man wartet, desto mehr Geld muss man vom Konsum abknapsen. Spätestens wenn das Arbeitseinkommen wegfällt und die ersten Rentenzahlungen reinkommen (oder auch nicht) muss man sich dann einschränken.

Stellen Sie sich vor, Sie würden heute 100€ monatlich sparen.
Nach 20 Jahren hätten Sie ein Kapital von fast 45.000€ zusammen.
Wenn Sie die 100€ lieber ausgeben und in 10 Jahren anfangen mit dem Sparen, müssen Sie schon fast 275€ monatlich beiseitelegen, um das gleiche Vermögen anzusparen.

Professionelle Beratung hilft dabei, dass Sie sich bei der Altersvorsorgeplanung nicht verzetteln und Ihre Situation realistisch einschätzen können. 

Das geht auch persönlich und nicht mit einem "digitalen Versicherungsmakler".

Meine Empfehlung lautet also:

  1. Machen SIe einen gründlichen Check Ihrer Altersvorsorge
  2. Leiten Sie daraus Maßnahmen ab und fangen sofort mit der Umsetzung an
  3. Gehen Sie regelmäßig zur "Vorsorgeuntersuchung" und überprüfen Sie Ihren Status

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